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2023: Umzug von Deutschland nach Mallorca wird steuerlich attraktiver !

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Geschrieben von Jörg Epkenhaus am 6.01.2023

Eine Reform der Sonderregelung für entsandte Arbeitnehmer flexibilisiert die Voraussetzungen und senkt die Steuerlast. Nicht jeder kann Umstände wie David Beckham geltend machen, wenn er für einen Job nach Spanien zieht. Dem ehemaligen Profi-Fußballer war es ein Leichtes nachzuweisen, dass seine Anwesenheit im Land – sein Vertrag bei Real Madrid lief zwischen 2003 und 2007 – wirtschaftlich notwendig war. Und so profitierte der Brite als einer der ersten von einem spanischen Gesetz, das im Volksmund nach ihm benannt wurde „Lex Beckham“.

Verringerung der Steuerbelastung

Konkret heißt das zum Beispiel, dass nicht das weltweite Vermögen mit der spanischen Vermögensteuer belastet wird, sondern nur das spanische – so wie das auch bei „Nichtresidenten“ der Fall ist. Nicht besteuert werden zudem Einkünfte, die nicht aus spanischer Quelle stammen. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit werden bis zu einem Betrag von 600.000 Euro mit einem festen Steuersatz von 24 Prozent belegt, ein darüber hinausgehender Betrag mit 47 Prozent.

Anders gesagt: Ein Resident, der „Lex Beckham“ anwendet, kann viel Vermögensteuer sparen. Im Rahmen der Sonderregelung fallen in Spanien zudem auch keine Steuern auf Dividenden oder Veräußerungsgewinne an, die keinen direkten Bezug zum spanischen Vermögen haben.

Aber vor allem bei der flexibleren Anwendung der Sonderregelung ergeben sich interessante Neuerungen. Bislang musste für den Umzug des Arbeitnehmers nach Spanien ein wirtschaftlicher Grund vorliegen – es musste nachgewiesen werden, dass die Anwesenheit in Spanien notwendig ist, beispielsweise infolge der Expansion des Unternehmens.

Nun kann als Grund für den Umzug schon der Verweis auf „Fernarbeit von Spanien aus“ reichen, – und zwar dann, wenn es sich um eine hochqualifizierte Fachkraft handelt, die Dienstleistungen für aufstrebende Unternehmen (Start-ups) erbringt, oder wenn der Arbeitnehmer im Bereich Ausbildung, Forschung, Entwicklung oder Innovation tätig ist und die Vergütung mehr als 40 Prozent des Einkommens aus Arbeit und wirtschaftlicher Tätigkeit ausmacht. Was unter „hochqualifizierter Fachkraft“ zu verstehen ist, wird freilich die künftige Verwaltungsanweisung definieren müssen.

Neuerungen gibt es auch im Management-Bereich, das heißt für Personen, die nach Spanien umziehen, um dort die Funktion des Geschäftsführers einer spanischen Gesellschaft zu übernehmen. Zudem entfällt die Höchstgrenze für eine Beteiligung von maximal 25 Prozent an dieser Gesellschaft, wenn diese eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.

Darüber hinaus kann die Regelung in den meisten Fällen auch auf Ehegatten und Kinder unter 25 Jahren angewendet werden, die mit nach Spanien umziehen.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf:
https://willipedia.plattes.net/news/detail/schnupper-wegzug-nach-mallorca-mit-lex-beckham

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